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VG Düsseldorf - Vorläufiges Aus für das Abgrabungsvorhaben "Reeser Welle"

Vorläufiges Aus für das Abgrabungsvorhaben "Reeser Welle"

1. Dezember 2010

Mit gestern verkündeten Urteilen hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf den Klagen des Naturschutzbundes Deutschland, der Stadt Rees und eines betroffenen Anwohners gegen die Zulassung des Abgrabungsvorhabens „Reeser Welle“ in Rees stattgegeben.

Die von der Bezirksregierung Düsseldorf genehmigte Abgrabung zur Gewinnung von Sand und Kies umfasst eine Fläche von rund 106 ha und liegt zum Teil in naturgeschützten Bereichen. Der Abtransport von Sand und Kies soll über den Rhein erfolgen. Mit der Errichtung der Abgrabung geht die Verlegung von Teilen des Rheindeiches und der Kreisstraße K 18 einher.

Nach Auffassung des Gerichts war die Bezirksregierung Düsseldorf für die Genehmigung sachlich nicht zuständig. Da sich nicht ausschließen lasse, dass der für das Abgrabungsvorhaben zuständige Kreis Kleve eine andere Entscheidung getroffen hätte, könne dieser formale Fehler von den Klägern auch gerügt werden.

Gegen die Urteile kann die Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster beantragt wer-den.

Aktenzeichen: 17 K 1851/09, 17 K 1892/09, 17 K 1926/09

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